Vergangene Woche folgten einige Mitglieder der Zirndorfer Bürger-Gemeinschaft (ZBG) mit großem Interesse der Einladung des Zirndorfer Seniorenrats zu einem bemerkenswerten Vortragsabend. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) wurde das sensible und zugleich hochaktuelle Thema „Selbstbestimmung am Lebensende – Geht das in Deutschland?“ eindrucksvoll beleuchtet.
Die beiden Referentinnen führten durch einen Abend voller eindringlicher Informationen, persönlicher Perspektiven und klarer Fakten. Von der rechtlichen Lage über medizinische Aspekte bis hin zu ethischen Fragestellungen – das Thema „assistierter Suizid“ wurde vielschichtig und mit großem Feingefühl behandelt. Besonders beeindruckt waren wir als ZBG von der offenen und respektvollen Art, mit der die Referentinnen auch schwierige Fragen beantworteten.
Seit 2023 haben Menschen in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf einen selbstbestimmten Tod – sei es bei körperlicher oder psychischer Erkrankung oder aus dem Gefühl der „Lebenssattheit“. Viele der anwesenden Gäste – darunter zahlreiche Senioren – zeigten sich bewegt von den Ausführungen und nutzten die anschließende Fragerunde, um eigene Gedanken und Sorgen zu teilen.
Die Veranstaltung war nicht nur informativ, sondern auch emotional berührend. Sie regte zum Nachdenken an, eröffnete neue Perspektiven und trug dazu bei, ein schwieriges Thema in der Mitte unserer Gesellschaft anzusprechen.
Wir von der Zirndorfer Bürger-Gemeinschaft danken dem Seniorenrat Zirndorf sowie den Referentinnen der DGHS herzlich für diesen wertvollen Abend. Es ist gut zu wissen, dass es Räume für solch ehrliche und wichtige Gespräche gibt – und wir sind dankbar, ein Teil davon gewesen zu sein.




